Pressestatement zur Meldung „SPD: Flüchtlingshelfer kommen an ihre finanziellen Grenzen“ – 12.06.2017

Zur Meldung „SPD: Flüchtlingshelfer kommen an ihre finanziellen Grenzen“ erklärt MdL Daniel Lede Abal, Sprecher für Migration und Integration der grünen Landtagsfraktion:

„Die Kritik der SPD geht an der Sache völlig vorbei: Mit den Integrationsmanagern gibt es endlich und erstmals eine professionelle Betreuung und Begleitung für Flüchtlinge mit abgeschlossenen Verfahren – diese waren bislang immer auf sich alleine gestellt. Damit erfüllen wir eine alte Forderung aus der Flüchtlingshilfe. Diese Konzept eines flächendeckenden und strukturierten Integrationsmanagements nach der vorläufigen Unterbringung ist bislang bundesweit einzigartig.

Wenn Frau Wölfle der Ansicht ist, dass es beim Thema Integration nicht voran geht, darf sie gerne ihre Parteikollegen in Berlin daran erinnern, dass das längst überfällige Einwanderungsgesetz noch immer nicht in Sicht ist. Die Bundesregierung lässt hier wertvolle Zeit verstreichen. Und die Zeit drängt. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in Deutschland ist enorm. Und gerade die Ehrenamtlichen vor Ort brauchen endlich transparente, klare Regelungen, wie wir zugewanderten Menschen auch Perspektiven jenseits des Asylsystems bieten können.

Und ich empfehle Frau Wölfle ab und zu einen Blick in die Zeitung zu werfen: Manne Lucha hat das Thema längst zur Chefsache gemacht mit seiner Initiative für ein Einwanderungsgesetz bei der Integrationsministerkonferenz im März in Friedrichshafen eine breite Mehrheit erhalten. Auch der Antrag Baden-Württembergs, die so genannte „3+2-Regelung“ auch auf Helferberufe wie zum Beispiel die Altenpflege auszudehnen, bringt wichtige Impulse für eine integrationsfreundliche Arbeitsmarktpolitik.“

Pressestatement vom 12.06.2017

 

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