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Land will Eltern entlasten

Gebühren für Kita sollen erneut übernommen werden. Daniel Lede Abal (Grüne): „Unbürokratische Hilfe – sehr gut!“

STUTTGART / TÜBINGEN. Die grün-geführte Landesregierung hat eine Entlastung für Eltern initiiert: Die Beiträge und Gebühren für Kitas sollen während der jetzigen Schließung zu 100 Prozent übernommen werden, wie schon im ersten Lockdown im Frühjahr 2020. Dabei will das Land selbst 80 Prozent tragen, die Kommunen sollen weitere 20 Prozent beisteuern. Die Regelung soll für all jene Eltern gelten, die keine Notbetreuung in Anspruch genommen haben.

Daniel Lede Abal, der Tübinger Landtagsabgeordnete der Grünen, begrüßt dies sehr: „Das wird eine spürbare Entlastung für viele. Das Land wird sich auch diesmal unbürokratisch an der Rückerstattung von Kosten beteiligen.“ Für ihn ist ganz klar, dass speziell Eltern und Familien in diesen Wochen Unterstützung brauchen. „Eltern sind durch die erneuten Kita-Schließungen im Januar enorm belastet. Deswegen muss es unser gemeinsames Ziel sein, dass Eltern wenigstens keine Beiträge und Gebühren zahlen müssen.“ Das Land will die Kosten für die Gebührenerstattung bis zur Wiedereröffnung der Betreuungseinrichtungen zu 80 Prozent übernehmen; 20 Prozent sollten von den Kommunen kommen.

2020 haben das Land und die Kommunen gemeinsam den Stabilitäts- und Zukunftspakt auf den Weg gebracht. Das Gesamtpaket umfasst über 4,3 Milliarden Euro an Hilfen, davon kommen 2,9 Milliarden Euro vom Land. Daniel Lede Abal sagt: „Dadurch sind die Kommunen ausdrücklich in die Lage versetzt worden, den Eltern eine Gebührenentlastung zu gewähren. Mit der Bereitschaft des Landes, bei den aktuellen Schließungen nochmals 80 Prozent der Kosten zu übernehmen, wollen wir in dieser schwierigen Zeit sicherstellen, dass auch wirklich in allen Gemeinden die Eltern entlastet werden.“

 

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