Soziales & Integration

„Ohne Pflegende geht es nicht“

Pressemitteilung der Grünen Fraktion vom 12.05.2021

Die pflegepolitische Sprecherin Petra Krebs zum Tag der Pflege (12. Mai) – Grün-Schwarz mit ambitionierten Zielen für den Gesundheits- und Pflegebereich

Zum „Tag der Pflege“ (12. Mai) dankt die pflegepolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Petra Krebs allen Pflegenden für ihren enormen Einsatz – nicht nur im vergangenen Jahr. Sie betont, dass der Pflegebereich in der neuen Legislatur in Baden-Württemberg eine herausragende Rolle spielen soll und besonders gestärkt werde.

„Die Corona-Pandemie verdeutlicht uns allen einmal mehr: Ohne Pflegende geht nichts. Weder im stationären, noch im ambulanten Bereich. Sie sind erste Ansprechpartner für alle Fragen und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten, jederzeit da, helfen beim Waschen, beim Essen, mit Infusionen, Verbänden, Spritzen. Dafür sagen wir Danke! Wir nehmen Euch wahr, wir wissen was Ihr leistet und wir wertschätzen Euch dafür. Denn eines ist klar: Ein solcher Einsatz ist nicht selbstverständlich“, sagt Krebs, die selbst 15 Jahre als Krankenschwester gearbeitet hat.

„Die Monate der Pandemie haben vor Augen geführt, welchen unschätzbaren Wert die Menschen in Pflegeberufen für unsere Gesellschaft haben“, betont Petra Krebs. Der Applaus vom Balkon habe die Wertschätzung gezeigt – das reiche aber nicht. In den kommenden fünf Jahren hat die grün-geführte Regierungskoalition daher ambitionierte Ziele für den Gesundheits- und Pflegebereich vor sich.

„Für gute Pflege ist es wichtig, sowohl die Seite der Pflegebedürftigen als auch die der Pflegekräfte zu sehen“, betont Petra Krebs. Deshalb stehen laut Krebs alle Bereiche im Fokus: Die Ausbildung der Pflegekräfte an Fachschulen, Hochschulen und Universitäten soll vorangebracht werden und mehr Ausbildungsplätze sollen geschaffen werden. Eine neue Pflegekammer soll Pflegenden eine stärkere Stimme geben und das Berufsbild insgesamt stärken. Die Kurzzeitpflege soll ausgebaut und weiterentwickelt werden, damit Angehörige von Pflegebedürftigen zum Beispiel auch an Wochenenden besser entlastet werden können. Die Palliativ-Versorgung soll verbessert werden, wohnortnahe und ambulante Angebote sollen dabei besonders berücksichtigt werden.

„Pflegeberufe sind von immenser Bedeutung für unsere Gesellschaft und ihren Zusammenhalt. Wir brauchen daneben aber auch Betreuungskräfte, um eine gute Versorgung der Pflegebedürftigen zu gewähren. Mir ist es deshalb ein besonderes Anliegen, dass für Betreuungskräfte in der Pflege verlässliche Standards gelten. Dafür wollen wir ein sogenanntes ‚Fair care‘-Gütesiegel entwickeln, das faire Arbeitsbedingungen auszeichnet“, betont Petra Krebs.

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