PM: Ausbau der Zollernbahn in weite Ferne gerückt – 04.08.2016

PRESSEMITTEILUNG
Der Ausbau der Zollernbahn, sowie die Elektrifizierung der Strecke Freiburg – Tübingen in weite Ferne gerückt

Der Ausbau der Zollernbahn, sowie die Elektrifizierung der Strecke Freiburg – Tübingen findet sich nicht im Bundesverkehrswegeplan wieder. „Das bremst die ganze Region aus verkehrspolitischer Sicht aus“, kritisiert MdL Daniel Lede Abal. Sowohl für den Personenverkehr, als auch für den Gütertransport in der Region sei ein attraktives Schienenangebot unerlässlich. Dem erhöhten Verkehrsaufkommen werde man durch eine auf Straßenbau fokussierte Infrastrukturpolitik nicht Herr. „Darum hatte die Landesregierung im Vorfeld der Entscheidung des Bundeskabinetts nochmals intensiv um die Aufnahme beider Verbindungen in den Bundesverkehrswegeplan geworben. Warum das Bundesverkehrsministerium hier anders entschieden hat, ist mir ein Rätsel“, konstatiert der Grüne Abgeordnete.

Die Entscheidung wiegt besonders schwer, da auf Grundlage des Bundesverkehrswegeplans sämtliche Investitionen des Bundes in die Verkehrsinfrastruktur bis zum Jahr 2030 geplant und umgesetzt werden. Daniel Lede Abal befürchtet, dass der Ausbau beider Strecken somit in weite Ferne gerückt ist. Mit Blick auf die nun anstehende Ausarbeitung der Ausbaugesetze meint
MdL Lede Abal: „Wir können nur hoffen, dass eine gemeinsame Anstrengung aller politischen Kräfte in der Region den Bund noch zum Umdenken bewegt.“

Zahlreiche andere Schienenprojekte im Land wurden ebenfalls nicht berücksichtigt, oder lediglich in den potentiellen Bedarf aufgenommen. „So wird es beinahe unmöglich, in der Verkehrspolitik einen Beitrag zu den ehrgeizigen Klimaschutzzielen zu leisten, die wir uns gesteckt haben“, stellt der Abgeordnete fest.

Pressemitteilung vom 04.08.2016

 

 

 

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