Versprochen: Heute S-21-frei

Kein neuer Blog zu S-21
Dies sollte nie ein weiterer Blog zu S-21 werden. Wenn er es momentan doch ist, liegt die Schuld an den Befürwortern des Projektes, die inzwischen jedes Register gezogen haben um das Projekt in den Neckarsand zu setzen. Trotzdem soll der heutige Beitrag sich nicht mit S 21, sondern mit etwas anderem befassen.

And now for something completely different
Es gibt eine neue Forsa-Umfrage. Sie wird den Schwarz/Grün-Liebhabern bei der Grünen und den großkoalitonären Strategen bei der SPD körperliche Schmerzen bereiten, den Grün/Roten bzw, Rot/Grünen dagegen neue Träume von der schwarzen Götterdämmerung: CDU 37%, FDP 6%, SPD 24%, Grüne 24%, Linke 4%, Sonstige 5%. Eventuell sogar dann eine ausreichende Mehrheit, wenn die Linkspartei doch in den Landtag käme.

Grad versprochen – schon gebrochen
Die Überschrift war übrigens gelogen. Es kommt doch noch was zu Stuttgart 21, nämlich die neueste Umfrage über die Einstellung der Baden-WürttembergerInnen zu Stuttgart 21:
Im Land Baden-Württemberg sind 51% dagegen,26% dafür und 23% irgendetwas anderes. In der Stadt Stuttgart sind 67% dagegen, 29% dafür und 3% unentschieden.

Ein Desaster. Trotz hoher Zustimmungsraten zu Beginn des Projektes, trotz des persönlichen Einsatzes von Prominenz aus Politik und Wirtschaft, trotz mehrerer teuerer Werbekampagnen, trotz angeblicher Unabwendbarkeit. Und auch mögliche Folgen für die Landtagswahl im Frühjahr werden durch die Umfrage sichtbar, denn für etwa ein Drittel der Wahlbevölkerung spielt die Sachfrage pro/contra S-21 eine wahlentscheidende Rolle.

Was kann man sich dafür kaufen? Nichts!
Stuttgart 21 und die Schnellbahnstrecke werden nicht nur immer mehr zum Schwarzen Loch in den Öffentlichen Haushalten von Stadt, Land und Bund, sondern auch immer mehr zu einem schwarz-rot-gelben Investitionsprogramm für eine grüne Zukunft. Kaufen können sich die Grünen dafür vorerst nichts, denn gewählt wird erst im März 2011. Und ob dann noch Geld da ist?

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